In größter Not kommt einem ehemaligen Angestellten eine fatale Idee: Er plant, seinen Ex-Chef zu entführen. Die Sache scheitert nach polizeilicher Überwachung. Pikant: Die in die polizeiliche Überwachung eingesetzte VP (Vertrauensperson) der Polizei wird später in einem eigenen Verfahren vor dem Landgericht Frankenthal zu mehrjähriger Freiheitsstrafe verurteilt, weil er den hier Angeklagten betrogen, um hunderttausende von Euro erleichtert und damit die Notlage des Ex-Angestellten erst ausgelöst hat. Und dann wurde Saulus zu Paulus. Ein weiteres Schlaglicht auf die unselige Praxis des VP-Einsatzes durch die Polizei, die hier nicht selten Kriminelle einsetzt, um diese anschließend vor Gericht komplett abzuschirmen und damit einer konfrontativen Befragung durch die Verteidigung zu entziehen. Die hier eingesetzte VP wurde enttarnt und musste im Prozess aussagen. Leider gelingt derartiges nur selten…